Kroatien Reisekatalog
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Reiseziel Kroatien: Dalmatien - Zadar
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Zadar
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Allgemeine Informationen
Zadar und die dazugehörige Fremdenverkehrsregion nehmen eine
zentrale Lage an der kroatischen Adriaküste ein, die hier am reichsten
gegliedert ist und eine Vielzahl malerischer Inseln aufweist. In der
näheren und weiteren Umgebung liegen die Nationalparks Plitvicer Seen,
Paklenica, Krka und Kornati-Inseln, der Naturpark TelaSCica sowie mehr als
300 Inseln und Inselchen des Zadar vorgelagerten Archipels. Die
Naturschönheiten, die zahlreichen Buchten und Strände, die Kultur- und
Geschichtsdenkmäler, das vielfältige gastronomische Angebot mit
auserlesenen einheimischen Spezialitäten _ all dies macht Zadar und seine
Umgebung zu einem der attraktivsten Fremdenverkehrsgebiete Kroatiens.
Der Tourismus hat in Zadar eine lange Tradition. In den Annalen der Stadt
ist vermerkt, daß eine Wiener Reisegruppe im Juni 1879 die Stadt Zadar
besuchte; 1892 wurde eine Gesellschaft zur Verschönerung der Stadt
gegründet (sie wirkte bis 1918). 1899 ist das Gründungsjahr der
Alpinistischen und touristischen Gesellschaft “Liburnija”. Im März des
Jahres 1902 wurde das Hotel Bristol, das heutige Hotel Zagreb, eröffnet.
Den touristischen Reiz Zadars und seiner Umgebung machen die vielfältigen
Möglichkeiten für Nautiker, aber auch für “Festlandgäste” aus: gute
Unterkunft, eine vorzügliche Gastronomie, herrliche Naturlandschaft mit
Stränden und Promenaden, Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung, ein
reiches Denkmalserbe, interessante Kunst- und Kulturveranstaltungen, aber
auch gute Unterhaltung.
Der historische Stadtkern ist ein lohnendes Ziel für all jene, die
Interesse für Geschichte und Kultur haben. Die Donatuskirche, das
Wahrzeichen der Stadt, muß man gesehen haben, ebenso die Museen Zadars:
das (1830 gegründete) Archäologische Museum, mit etwa 80.000 Exponaten von
der Steinzeit bis zum Ende des Mittelalters eines der bedeutendsten im
Lande; das Volksmuseum mit Kunstgalerie und naturkundlicher Abteilung; das
Seefahrtsmuseum, das die Entwicklung der Seefahrt in Norddalmatien
dokumentiert; die ständige Ausstellung sakraler kirchlicher Kunst mit etwa
1000 wertvollen Exponaten aus vergangenen Jahrhunderten, bekannt unter der
populären Bezeichnung “Das Gold und Silber Zadars”.
In den zahlreichen Restaurants und Weinschenken der Stadt sollte man die
einheimischen Spezialitäten kosten. Von den Getränken sollte man unbedingt
den Maraschino probieren, der bereits im 19. Jh. an den Höfen in London,
Wien und Moskau beliebt war; der Likör wird seit 1821 in Zadar
hergestellt. Das Freizeit- und Sportangebot ist erstklassig: zur Verfügung
stehen viele Tennis-, Fußball-, Basketball- und Handballplätze; es können
ferner verschiedene Wassersportarten wie Segeln, Surfen, Rudern, Tauchen
und die Sportfischerei betrieben werden.
Kunst und Kultur werden ebenfalls großgeschrieben. Tradition haben die
Musikabende in der Donatuskirche (alte Musik), das Festival des neuen
Theaters, der Theatersommer von Zadar sowie verschiedene Veranstaltungen
im Bereich der bildenden Künste. Gefeiert wird der Chrysogonus-Tag,
gleichzeitig auch das Stadtfest von Zadar (24. November).
Ausflüge werden regelmäßig organisiert.
Zadar bietet Nautikern gute Dienstleistungen. Der Jachthafen Borik liegt
innerhalb des Hotelkomplexes Borik an der gleichnamigen Bucht; er hat 200
Liegeplätze im Meer und weitere 200 an Land und verfügt auch über eine
Charter-Flotte.
Der Jachthafen Tankerkomerc Zadar liegt im Stadthafen; er hat 300
Liegeplätze im Meer und weitere 200 an Land.
ZADAR, Hafenstadt in Norddalmatien. Die Stadt entwickelte sich auf einer
geschützt gelegenen Landzunge mit natürlichem Hafen und verband sich
frühzeitig, dank der günstigen Verkehrsverbindungen, mit dem Hinterland.
Die Lage Zadars gewährte eine optimale Verbindung zwischen den
Hochseerouten aus Ravenna, Venedig und Triest und den ostadriatischen
Schiffsrouten. Nach der Bewältigung der Hochseerouten und vor Antritt der
Weiterreise durch die inselreiche Ostadria bot der Hafen von Zadar
Erholung, während deren die Zeit für Schiffsreparaturen und
Proviantaufnahme genutzt wurde. Mit der Entwicklung der Dampf- und
Motorschiffahrt wurde der Hafen für große Schiffe zu schmal und zu seicht.
Durch die Konzentration des Verkehrs in den nordadriatischen Häfen und die
Entwicklung von Split und Sibenik verlor Zadar allmählich seine
Vorrangstellung. Der Bau von Verkehrsverbindungen (Adria-Küstenstraße
1959; Bahnlinie Knin_Zadar 1966) bringt die Vorteile der geographischen
Lage Zadars mit dem Hafen GaZenica (1968) und dem Flughafen (1969) erneut
zur Geltung.
Die Lage der Stadt in flachem Küstengebiet wirkt sich nachhaltig auf die
hiesigen Klimaverhältnisse aus. Die mittlere Lufttemperatur beträgt im
Juli 25 °C, im Januar 6,5 °C; 200 heitere Tage im Jahr. Deswegen überwiegt
mediterrane Vegetation (in den Stadtparks gedeihen exotische und
subtropische Pflanzen).
Der älteste Teil der Stadt entstand im Nordwesten der (4 km langen und
durchschnittlich 500 m breiten) Halbinsel, die die Jazine-Bucht und den
Alten Hafen abschließt. Die neuen Wohnviertel VoStarnica und Brodarica
liegen überwiegend am Nordostufer des Alten Hafens, außerhalb des altern
Stadtkerns auf der Halbinsel. Im Nordwesten der Stadt liegt die
Touristensiedlung Borik mit Hotels und Gaststätten. Im Süd-osten, am
GaZenica-Hafen, entwickelt sich eine neue Hafen- und Industriezone.
In Zadar wirken viele Kultureinrichtungen: eine Philosophische Fakultät
(1956), ein Historisches Archiv (Zentralarchiv für Dalmatien, 1625), ein
Institut der Kroatischen Akademie der Wissenschaften und Künste (HAZU),
viele Museen, eine ständige Ausstellung sakraler Kunst (1976); alljährlich
finden in der Donatuskirche Musikabende statt (seit 1961). Fährverbindung
nach Preko, Zaglav, Mali LoSinj, Rijeka, Split, Dubrovnik und Ancona. Der
Flughafen Zadar liegt bei Zemunik Donji.
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